60 Jahre Israel

geres am 16. Mai 2008 um 08:43

Festveranstaltung zum 60 Jahrestag Israels in Neubrandenburg- Schirmherr Minister Tesch würdigt Entwicklung des Staates Israel

Neubrandenburg - Anlässlich der Festveranstaltung zum 60. Jahrestag der Gründung Israels an der Hochschule Neubrandenburg hat Schirmherr, Bildungsminister Henry Tesch, auf die beeindruckende Entwicklung des Staates Israels seit seiner Gründung verwiesen. So ist Israel in den vergangenen 60 Jahren von 750 000 auf 7,2 Millionen Staatsbürger angewachsen, das Land hat sich von einem Agrar- in ein High-Tech-Land entwickelt, und es konnte im Nahen Osten als einzige Demokratie allen Anfeindungen und Angriffen widerstehen.

Minister Tesch: „Die Erinnerung an den Völkermord aber prägt bis heute Israels Selbstverständnis. Um dies besser zu verstehen und vor allem um dem Vergessen vorzubeugen, hat das Bildungsministerium des Landes im Februar 2007 eine Vereinbarung mit der International School for Holocaust Studies geschlossen, die Lehrern und Multiplikatoren eine Fortbildung in Yad Vashem ermöglicht. Dort lernen sie Israel mit all seinen Facetten kennen, und es werden ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie die Geschichte des Staates Israel sowie die Auseinandersetzung mit dem Holocaust Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten pädagogischen Ansätzen im Unterricht vermitteln können.“

In einem Festvortrag stellte Minister Tesch die Kooperation zur Fortbildung der Pädagogen und Multiplikatoren zwischen der Holocaust-Schule Yad Vashem und dem Bildungsministerium detailliert vor.

So sieht diese Vereinbarung 14tägige Studienfahrten für Pädagogen und Multiplikatoren aus Mecklenburg-Vorpommern nach Israel an die Internationale Schule für Holocaust-Studien vor, die in Seminaren vor- und nachbereitet werden. Die Teilnehmer bekommen so die Möglichkeit, Israel ganz unmittelbar kennen zu lernen und ihr Wissen zu vertiefen. Nach einer ersten Studienfahrt im Sommer 2007 werden die nächsten 25 Teilnehmer vom 17. bis 31. Juli 2008 nach Yad Vashem fahren.

Minister Tesch: “Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese sehr intensive und emotionale Auseinandersetzung mit dem jüdischen Leben vor, während und nach dem Holocaust den Lehrerinnen und Lehren und anderen Multiplikatoren eine große Hilfe sein wird, ihren Bildungsauftrag optimal erfüllen zu können. Die Arbeit der Pädagogen an solchen historischen Orten und mit Zeitzeugen ist von enormer Wichtigkeit für eine überzeugende Politik – und Geschichtsvermittlung. Diese Vereinbarung mit der Internationalen Schule Yad Vashem soll helfen, die politische Bildung zu intensivieren.“

Verdacht der Geldwäsche

geres am 16. Mai 2008 um 08:41

Rostocker Rechtsanwalt wegen Verdachts der Geldwäsche im Zusammenhang mit der LBB-Erpressung in Haft

Rostock - Die Staatsanwaltschaft Rostock hat am vergangenen Samstag (10. Mai 2008), bei dem Amtsgericht Rostock Haftbefehl gegen den Rostocker Rechtsanwalt Thomas L. (45) wegen dringenden Verdachts der Geldwäsche erwirkt. Der Beschuldigte ist am Freitagabend gegen 18:30 Uhr in seinem Wohnhaus vorläufig festgenommen worden.

Dem beschuldigten Rechtsanwalt wird vorgeworfen, durch mehrere Handlungen die Herkunft der Millionenbeträge, die der gesondert Verfolgte Michael F. und andere durch Erpressung der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) erbeutet haben sollen, verschleiert zu haben, um dadurch einen Zugriff der Strafverfolgungsbehörden auf diese Gelder zu verhindern. Im Einzelnen soll er zu diesem Zweck im September 2005, nachdem die gesondert Verfolgten Michael F. und seine mutmaßlichen Komplizen die ersten 7,5 Mio. Schweizer Franken von der LLB erhalten hatten, einen ungesicherten Darlehensvertrag über 2,5 Mio. Euro zwischen Michael F. und einer anderen wegen Geldwäsche verfolgten Person gefertigt haben. Im September 2007 soll er, nachdem Michael F. die zweite Rate der LLB in Höhe von 4 Mio. Euro erhalten hatte, zusammen mit dessen Mutter die Rostocker Filiale einer Bank aufgesucht haben, um dort 1,3 Mio. Euro auf ein von der Mutter eingerichtetes Konto einzuzahlen und diesen Betrag auf das Konto des Michael F. in Thailand zu überweisen, was jedoch von Seiten der Bank abgelehnt wurde und zur Einleitung des ursprünglichen Ermittlungsverfahrens gegen Michael F., Elisabeth F. und Rechtsanwalt L. wegen Geldwäsche führte. Im selben Monat soll der beschuldigte Rechtsanwalt eine fingierte Quittung in englischer Sprache erstellt haben, die dem gesondert Verfolgten Michael F. zum Nachweis einer angeblich geschäftlichen Herkunft der 452.000 Euro dienen sollte, die dieser bei seinem Aufgriff am Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel vom 15. September 2007 bei sich führte.

In der Hauptverhandlung gegen Michael F. und andere wegen gewerbs- und bandenmäßiger Erpressung vor dem Landgericht Rostock am 9. Mai 2008 hat sich der Angeklagte F. zur Sache eingelassen. Er gab an, dass der beschuldigte Rechtsanwalt von Beginn an Kenntnis von seinem „Geschäft“ mit der LLB gehabt hätte. Für die Staatsanwaltschaft Rostock hat sich daraus im Zusammenhang mit den in dem von ihr seit September 2007 geführten Ermittlungsverfahren erlangten Erkenntnissen ein nunmehr dringender Tatverdacht der Geldwäsche gegen den Rechtsanwalt ergeben. Die Staatsanwaltschaft hat noch am selben Tage Haftbefehl gegen ihn beim Amtsgericht Rostock beantragt und seine vorläufige Festnahme veranlasst, die dann am frühen Abend erfolgte. Der Haftrichter des Amtsgerichts Rostock verkündete dem beschuldigten Rechtsanwalt am Vormittag des 10. Mai 2008 den antragsgemäß ergangenen Haftbefehl und ordnete dessen Vollzug an.

IT-Spicker

geres am 16. Mai 2008 um 08:37

Die neue Schülerinformationszeitung am IT-College Putbus

Insel Rügen/Putbus - Manchmal sind Geschichte und Tradition gute Ideengeber. Das frühere bunte Leben am ehemaligen Pädagogium hat sicher zum Wunsch beigetragen, sich auch heute am IT-College nicht nur während des Unterrichts zu sehen.

Künftig wollen wir auch in unserer Freizeit mehr gemeinsam unternehmen, fanden jedenfalls Auszubildende und Lehrkräfte am IT-College und riefen zunächst einmal eine eigene Schülerinformationszeitung als Plattform für den Meinungsaustausch und die Verbreitung neuer Ideen ins Leben.

Die erste Ausgabe vom IT-Spicker liegt inzwischen vor und kursiert frisch gedruckt und selbstverständlich auch als Rundmail im Hause. Bestellt werden kann sie natürlich auch unter info@itc-putbus.de oder einfach im Hause abgeholt werden.

Die Herstellung des kleinen Blattes wird vom Wissenschaftsverlag Putbus unterstützt. Einmal im Monat soll künftig reflektiert werden, was den Auszubildenden auf den Nägeln brennt, wie z.B. das Rauchverbot am IT-College oder die Parkplatzsituation.

Besondere Höhepunkte, in diesem Fall die Fördermittelübergabe und der Besuch ausländischer Auszubildender finden sich in Wort und Bild wieder. Termine werden angekündigt und Mitstreiter für ein Fußballturnier gesucht. Die Vorschlagsliste für weitere Aktivitäten, darunter auch eine LAN-Party soll tatsächlich noch länger sein. Aber das wird man wohl erst in der nächsten Ausgabe lesen. Dann wird wahrscheinlich auch der Nicht-IT-Spezialist erfahren, was Computer-Modding ist und ob man einem solchen Hobby beim IT-College nachgehen kann.

Norditec Antriebtechnik expandiert

geres am 16. Mai 2008 um 08:35

Boizenburg - Die Norditec Antriebstechnik GmbH aus Zahrensdorf bei Boizenburg (Landkreis Ludwigslust) erweitert ihre Kapazitäten. „In einer Produktionshalle in Neu Gülze ist die Herstellung neuer Spezialprodukte, wie silikon- und kunststoffbeschichtete Bänder und Riemen geplant. Die Produkte sind eigens im Unternehmen entwickelt worden. Darüber hinaus sind Investitionen in Maschinen und Anlagen vorgesehen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Jürgen Seidel, am Donnerstag in Zahrensdorf. Dazu wird eine Halle modernisiert und umgebaut. Neue Maschinen wie eine mechanische Fräse, eine Beschichtungsanlage (Infrarotstrahlung) sowie Riemen- und Bandschweißtechnik werden angeschafft.Zu den Produktionsschwerpunkten der Norditec Antriebstechnik GmbH zählen die Rückenbeschichtung, die Nockenherstellung, die mechanische Bearbeitung sowie die Produktion von Neopren- und PU-Riemen, Kunststoffriemen, Welle-Nabe-Verbindungen und Kunststoffführungen (Keilleisten). „Das Unternehmen hat in diesem Bereich erfolgreich eine Nische am Markt besetzt und die Produktion in diesem Markt kontinuierlich ausgebaut. Der Betrieb ist 1994 als Ein-Mann-Betrieb gestartet, heute sind 58 Leute vor Ort beschäftigt, davon sind vier Mitarbeiter Auszubildende“, sagte Seidel.

Norditec hat seine heutige weltweite Marktstellung erreichen können, weil ständig neue Produkte und Technologien entwickelt und eingeführt werden. „Bisher mussten Anlagenbauer mit Spezialriemen aus amerikanischer Produktion auskommen, die nach einiger Laufleistung Mängel aufwiesen. Jetzt können sie beispielsweise auf Riemen zurückgreifen, die erheblich langlebiger sind und in ihrer Qualität ihresgleichen suchen“, so Seidel weiter. Norditec-Ingenieure haben eine Klebetechnologie entwickelt, die eine haltbare Verbindung zwischen den Riemenbestandteilen schafft, die manuell nicht mehr lösbar ist.

Die Erzeugnisse von Norditec finden Absatz in der Förder-, Roboter- und Verpackungstechnik sowie im allgemeinen Maschinenbau. Nockenzahnriemen mit glasfaserverstärkten Nocken (Fächer-Zahnriemen) sowie Prismenzahnriemen stellen Spitzenprodukte der Zahnriementechnik dar. Norditec beliefert technische Händler und Endkunden weltweit. Die Erzeugnisse werden zum Beispiel nach Italien, Polen Niederlande, Brasilien, Dänemark, England, Ungarn, Frankreich, Tschechien, Australien, Malaysia und Indien exportiert.

Gehweg- und Straßenbau in Greifswald

geres am 16. Mai 2008 um 08:33

Greifswald - In der Greifswalder Bahnhofstraße werden der Rad- und der Gehweg mit Städtebauförderungsmitteln in Höhe von rund 443.000 Euro neu gestaltet. Baubeginn wird noch im Mai 2008 sein.Der Radweg wird mit roten Betonsteinplatten gepflastert, der Gehweg mit grauen Betonplatten. Die Zufahrten zu den Grundstücken werden mit Kleinpflaster, der Buswartebereich und die Abstellflächen für Fahrräder mit grauem Betonsteinpflaster befestigt. Neue Lampen werden aufgestellt. Voraussichtlich im Oktober dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Das Sanierungsgebiet „Innenstadt und Fleischervorstadt“ wurde 1991 in das Städtebauförderungsprogramm des Landes aufgenommen. Seitdem wurden rund 81 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel bewilligt. Mit diesem Geld konnten beispielsweise mehr als 220 private Modernisierungen unterstützt werden. Das Greifswalder Rathaus und das multikulturelle Zentrum St. Spiritus wurden saniert. Neu gestaltet wurden der Marktplatz, der Vorplatz des Pommerschen Landesmuseums und der Rubenowplatz.

Internationaler Tag der Hochschule

geres am 16. Mai 2008 um 08:32

Wismar - „Der Internationale Tag als ein Höhepunkt der Hochschule innerhalb der Kampagne „GO OUT! – Studieren weltweit“ fügt sich in die Feierlichkeiten des 100jährigen Hochschuljubiläums hervorragend ein. Einerseits machen die Studentinnen und Studenten anderer Länder den Hochschulstandort Mecklenburg-Vorpommern in ihrer Heimat bekannt. Andererseits trägt das besondere Flair der Hochschule enorm dazu bei, dass sich viele Studierende hier in Wismar mit ihrem Studienort identifizieren können,“ sagte Bildungsminister Henry Tesch in seiner Eröffnungsrede zum Internationalen Tag anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Hochschule Wismar.Aus diesem Anlass übergab der Minister an 14 Studentinnen und Studenten eine Urkunde für ein Stipendium aus dem Stipendienprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Studierenden kommen aus Polen, den Baltischen Ländern und Russland. Mit diesem Stipendium werden zum einen die Studienleistungen der Studentinnen und Studenten gewürdigt; zugleich aber auch ihre Aktivitäten in der Hochschule, die in Beziehung zu ihrem Heimatland stehen und somit den Neuimmatrikulierten den Studieneinstieg vor Ort erleichtern.

Seit 2002 wurden bislang 67 Studentinnen und Studenten mit diesem Stipendium des Landes gefördert. Das Stipendium kann bis zu 540 Euro pro Monat betragen und wird für maximal 22 Monate ausgereicht.

Die Zahl der ausländischen Studentinnen und Studenten an der Hochschule Wismar hat sich von rund 150 im Jahr 2002 auf 395 zum Wintersemester 2007/08 erhöht.

Minister Tesch: “Der Prozess des internationalen Austausches ist aus den Hochschuleinrichtungen nicht mehr wegzudenken. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Studentinnen und Studenten aus anderen Ländern die Vorzüge unserer Hochschulen kennen lernen und ihre Erfahrungen in ihre Heimatländer weiter tragen würden. Denn bei uns kann man studieren, wo andere Urlaub machen. Uns Motto heißt: Studieren mit Meerwert!“

Anerkennung für Auslandseinsatz

geres am 16. Mai 2008 um 08:31

Torgelow - „Sie kommen von einem schwierigen und verantwortungsvollen Einsatz zurück. Und – dies muss immer wieder betont werden – von einem gefährlichen Einsatz, denn in Afghanistan gibt es keine ungefährliche Gegend. Ich bin daher sehr glücklich, dass alle Angehörigen der Brigade gesund und wohlbehalten zurückgekehrt sind. Ihre Aufgabe hat viel Einfühlungsvermögen und Verständnis für das Schicksal der Menschen und Respekt vor ihrer Kultur und Tradition verlangt. Ihnen allen, die Sie in Afghanistan im Einsatz waren, spreche ich deshalb meinen Respekt und meine Anerkennung aus“, sagte Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff anlässlich des Rückkehrerappells der Panzergrenadierbrigade 41 heute in Torgelow. Er drückte auch den Familienangehörigen seine Anerkennung aus, die Zuhause den Alltag allein meistern mussten, und lobte das Engagement der Familienbetreuungsstelle, die während des Einsatzes der Soldatinnen und Soldaten den Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite stand.

„Der Dienst in der Bundeswehr verlangt von Ihnen ein hohes persönliches Engagement. Sie sollen wissen, dass die Politik ihre Verantwortung kennt, die sie für unsere Frauen und Männer in der Bundeswehr trägt. Denn wir wissen, dass wir uns auf Sie verlassen können. Sie leisten einen hervorragenden professionellen Dienst im Rahmen des ISAF-Mandates“, betonte der Regierungschef.

Der internationale Terrorismus bedrohe Europa nach wie vor. Afghanistan dürfe nicht wieder ein Rückzugsraum für den internationalen Terrorismus werden. Dies könne aber nicht allein militärisch gelöst werden. „Die zentralen Herausforderungen in und für Afghanistan sind politischer Natur. Ziel des Engagements sollte sein, den Menschen in Afghanistan den Weg in eine friedliche Zukunft aus eigener Kraft zu bahnen“, so Ringstorff weiter. Deswegen werde es neben der militärischen Absicherung noch stärker als bislang auf zielgenaue, kultursensible und effektiv koordinierte internationale Hilfe im zivilen Bereich ankommen.

In seiner Rede ging der Ministerpräsident auch auf die Umstrukturierung der Bundeswehr ein. „Dieser Rückkehrerappell ist der erste gemeinsame Appell der neustrukturierten Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“. Mit ihr ist eine Brigade mit 7 Bataillonen und derzeit ca. 6330 Soldatinnen und Soldaten entstanden. Dazu gehört auch das Fernmeldebataillon 801, das Anfang des Jahres aus einem erfolgreichen Einsatz im Kosovo zurückgekehrt ist. Wir sind froh, dass Mecklenburg-Vorpommern auch nach der Strukturreform der Bundeswehr das Bundesland mit der zweithöchsten Stationierungsdichte ist.“

Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit”

geres am 16. Mai 2008 um 08:29

Schwerin - Am Donnerstag ist vor dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ gestartet. „Mitarbeiter von Unternehmen können zur gegenseitigen Motivation ein Team bilden und gemeinsam zur Arbeit fahren. Das stärkt die Gesundheit und außerdem wird mit dem Fahrrad ein sinnvoller Beitrag für die Umwelt geleistet“, sagte Wirtschaftsminister, Jürgen Seidel, am Donnerstag in Schwerin. Mit dieser Aktion möchten der Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und die Krankenkasse AOK gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und Politik das Gesundheits- und Umweltbewusstsein der Bevölkerung fördern und zu mehr Bewegung im Alltag motivieren.

Das Fahrrad ist als Fortbewegungsmittel nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei Touristen des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern immer mehr gefragt. „Jeder dritte Urlauber steigt während des Aufenthaltes im Sommer auch auf das Fahrrad, um die Landschaft zu erkunden. Vor allem Urlauber aus urbanen Ballungsräumen entscheiden sich zunehmend für einen aktiven, gesundheitsbewussten Urlaub. Radfahrern steht im Land ein dichtes Wegenetz zur Verfügung“, so Seidel weiter. So kommen zu den 2.300 Kilometern Fernwegen inzwischen 5.500 Kilometer Radrundtouren mit Längen zwischen 100 und 400 Kilometern. MV bietet dem Radtourismus aufgrund seiner naturräumlichen Vielfalt, der Ostseeküste sowie der Seen-, Fluss- und Kulturlandschaft hervorragende Voraussetzungen. „Der Radtourismus ist einer der strategischen Hauptmärkte der touristischen Entwicklung. Das heißt, der Radtourismus ist für das Land auch im Hinblick auf das Image sehr wichtig“, sagte Seidel.

Bereits zum vierten Mal findet die deutschlandweite Mitmachaktion  „Mit dem Rad zur Arbeit“ statt. Im vergangenen Jahr haben etwa 130.000 Radler bundesweit bei der Aktion mitgemacht. Mehr als 2.200 Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern traten von Juni bis August 2007 in die Pedalen. 450 Teams und 500 Einzelkämpfer aus 260 Betrieben saßen  im Sattel bei der Sommeraktion. Der jüngste Mitfahrer war 16 Jahre alt und die Älteste 72 Jahre alt.

Im Aktionszeitraum vom 1. Juni bis 31. August 2008 können alle Teilnehmer mindestens 20 Tage mit dem Rad zur Arbeit, von zu Hause aus oder kombiniert mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. So funktioniert es: Gemeinsam ein Radteam bilden, den Aktionskalender ausfüllen und an die AOK schicken. In die Kalender werden die Radfahr-Tage eingetragen. Einsendeschluss ist der 15. September 2008. Unter allen Teilnehmern werden aus einem Lostopf mehr als 50 Preise gezogen.  Zu gewinnen gibt es gesunde Urlaubsreisen, Fahrräder und für ein Sieger-Team eine Ballonfahrt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/.

Fliegerbombe in Schwerin entdeckt

geres am 15. Mai 2008 um 09:28

Schwerin - Wegen einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg ist seit Mittwochmittag der Obotritenring zwischen Wittenburger Straße und Rogahner Straße voll gesperrt.

Bei Erdarbeiten in der Von- Flotow- Straße fanden Arbeiter am späten Vormittag eine 75 Kilogramm Bombe amerikanischer Herkunft. Der Munitionsbergungsdienst ist gerade dabei die Bombe freizulegen. Es bleibt somit abzuwarten, ob der Sprengkörper vor Ort entschärft werden kann oder nicht. Unterdessen werden nun mehrere Wohnhäuser im Radius von 200 Metern um den Fundort evakuiert. Als Notquartier für betroffene Anwohner steht die Sport- und Kongresshalle zur Verfügung.

Der Fahrzeugverkehr wird innerorts umgeleitet. Autofahrer sollten so weit wie möglich auf die Umgehungsstraße ausweichen.

Cannabispflanzen auf dem Balkon

geres am 15. Mai 2008 um 09:27

Insel Rügen/Sassnitz - Nach einem Hinweis haben Polizeibeamte am Vormittag des 14.05.08 eine Miniplantage von Cannabispflanzen auf dem Balkon eines Wohnhauses in Sassnitz gefunden. Insgesamt wurden fünf in Töpfen gezogenen Pflänzchen, die zwischen 9 und 13 Zentimeter hoch waren,  sichergestellt. Auch fünf Hanfsamen gab der 29-jährige Wohnungsinhaber freiwillig heraus. Er will die Zucht nur aus Spaß angelegt haben. Gegen ihn wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.