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- Die
Grünen im Bundestag wollen Auskunft zum geplanten Delfinarium
auf Rügen
Berlin
- Die Planungen für ein Delfinarium auf Rügen, wo künftig fünf Große
Tümmler als "Therapietiere" gehalten werden sollen, sind Anlass einer Kleinen
Anfrage der Bündnisgrünen. Die Fraktion will wissen, welche
Regelwerke zum Schutz von Walen und Delfinen das Handeln der Bundesregierung auf
nationaler, europäischer und internationaler Ebene bestimmen und wie hoch die
Verletzungs- und Mortalitätsraten bei der Gefangennahme und dem Transport dieser
Tiere sind.
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- Mit Blick auf das geplante Delfinarium auf Rügen fragen die
Grünen unter anderem, ob dafür Ausnahmegenehmigungen für den Import der Delfine
beantragt wurden und woher die Tiere stammen. Die Fraktion äußert die
Befürchtung, dass in der strukturschwachen Region im Wahlkreis von
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) "wirtschaftliche Interessen den Interessen
des Tier- und Naturschutzes übergeordnet" werden.
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- Die Grünen wollen zudem
wissen, wie viele Wale und Delfine in der Europäischen Union gegenwärtig in
Gefangenschaft gehalten werden und zu welchen Zwecken dies geschieht. Die
Bundesregierung soll auch Auskunft darüber geben, ob sie die EU-Zoorichtlinie
vom März 1999 über die Haltung von Wildtieren in Zoos auch für Wale und Delfine
anwendet und, falls nein, warum nicht.
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- putbus.net
wies auf dieses Thema bereits in einem Bericht im Januar dieses
Jahres hin. Hier
können Sie diesen Bericht lesen.
20.
April 2006
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