theater04.jpg thalassa.jpg badehaus.jpg 29.04.2001.jpg 23.05.2001b.jpg

informativ

aktuell

unabhängig

 

InnoCrea - Kreativagentur Putbus

Diskussions - Forum  News   Kultur  Gästebuch   Kontakt   Message-Board   Chat   E-cards   RügenLinks  Spiele

 
Vogelgrippe auf Rügen - aktueller Stand

Bergen - Unter Leitung von Rügens Landrätin Kerstin Kassner sind heute (17.02.06) die weiteren Arbeiten im Zusammenhang mit der Vogelgrippe  koordiniert worden. Die Landrätin teilt dazu folgendes mit:

„Das wichtigste Ziel besteht darin, das Hausgeflügel vor einem möglichen Kontakt mit Wildvögeln zu schützen. Aus diesem Grund wurde die Stallpflicht sofort vollzogen. Gegenwärtig sind vier Teams unter Leitung von erfahrenen Veterinärmedizinern im Einsatz, um die Einhaltung zu überprüfen und den Gesundheitszustand des Hausgeflügels zu untersuchen.

76 Kräfte sind direkt mit dem Einsammeln der toten Vögel auf der Insel beschäftigt. Dabei handelt es sich um 59 Kameraden der Feuerwehren und 17 Mitarbeiter von örtlichen Ordnungsbehörden. Die Einsatzkräfte sind vorschriftsmäßig mit Schutzanzügen und Atemschutzmasken ausgestattet und haben Schutzimpfungen erhalten. Vor ihren Einsätzen sind sie über die erforderlichen Verhaltensregeln beim Umgang mit den toten Tieren belehrt worden. Die Sicherheit der Einsatzkräfte hat oberste Priorität. Für verendete Vögel, die auf brüchigem Eis, an Steilküsten oder in unzugänglichen Schilfgürteln liegen und daher nicht auf die übliche Art und Weise eingesammelt werden können, werden gesonderte Möglichkeiten geprüft.

Bis 14:00 Uhr waren in der Leitstelle des Landkreises Rügen Meldungen über 91 weitere tote Vögel eingegangen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Tiere auf 367. Die meisten Funde wurden nach wie vor im Bereich Nordrügen registriert. Bei den toten Tieren handelt es sich überwiegend um Schwäne, aber auch Enten Gänse, Raubvögel, Raben und Singvögel sind gemeldet worden.

Die Vögel werden nach dem Einsammeln zur Untersuchung in das Labor des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems gebracht. Von dort werden dann die entsprechenden Befunde mitgeteilt. Von den bislang getesteten 124 Tieren haben 13 einen positiven Befund (H5N1) gehabt.

Mein Dank gilt allen Helfern, die uns in dieser schwierigen Situation unterstützen.“

Unterdessen informiert sich zur Zeit Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD) auf der Insel Rügen über die Situation vor Ort. Er traf am Nachmittag an der Wittower Fähre (Süd) ein. Dort setzte der Minister mit der Fähre über, wo auf der Nordseite Dekontaminationsflächen aufgebaut werden und der Seuchenschutz eingerichtet wird. Eine Pressekonferenz im Landratsamt mit Minister Dr. Till Backhaus und Landrätin Kerstin Kassner schließt sich nach der Besichtigungstour an.

Anschließend wird Till Backhaus noch zu einem Informationsgespräch mit Teilnehmern des Kreisbauernverbandes Rügen auf dem Geflügelhof Kliewe, 18569 Mursewiek erwartet.

Nach dem Auftreten der Vogelgrippe auf der Ostsee-Insel Rügen will sich nun auch Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer am Samstag-Vormittag über die Lage in den betroffenen Gebieten informieren.

Geplant sind Besuche am Fundort der infizierten toten Tiere und in der Krisenzentrale in Schwerin. In Mecklenburg-Vorpommern sammelten die Behörden bislang rund 650 tote Wildvögel ein. Bei 13 verendeten Tieren wurde das H5N1-Virus nachgewiesen.

Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Ehlen betonte im Deutschlandradio Kultur, sein Land brauche keine Unterstützung durch den Bund. Generell schloss der CDU-Politiker aber die von Minister Seehofer geforderten länderübergreifenden Maßnahmen nicht aus.

zum Diskussions-Forum

17. Februar 2006

Übersicht Presseberichte

home

  

NEU: Auf unseren News/Aktuelles Seiten können Sie ab sofort für Ihre Firma werben. Superkonditionen im 1/4, 1/2 oder Ganzjahresabo. Rufen Sie uns an (038301 - 88181) oder senden Sie eine mail . Das Angebot ist begrenzt, da auf einer Seite jeweils nur eine d.h. "Ihre" Werbeanzeige erscheinen wird.