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Der „Tusculum-Verein“ informiert

Putbus - Im TUSCULUM-Zimmertheater für Rezitation Putbus, Alleestraße 5, vis-à-vis der ORANGERIE, finden im Juni 2006 neben den konstanten drei Ausstellungen, die der „Tusculum-Verein zur Förderung von Kultur e. V.“ betreut, in Putbus mehrere Sonderveranstaltungen statt. Anlässlich von „KUNST:OFFEN 2006 in Mecklenburg-Vorpommern - Künstlern über die Schulter geschaut“ wird dort angeboten:   

Am Samstag, den 3. Juni 2006, um 14.00 Uhr, ist die Ausstellungseröffnung für Manfred Reusing, der 1978 der erste Tusculum-Preisträger 1978 war, vorgesehen. Über 400 Arbeiten des 73-jährigen Malers werden unter dem Titel „Skurrile Uhren - Fantastische Landschaften - Kaltnadelradierungen“ gezeigt. Am gleichen Tag, erstmals nach vielen Monaten, bestreitet um 19.45 Uhr der Rezitator Heinz Nied „Die Stimme aus dem Tusculum“ eine Lesung mit den „Texten zum Schmunzeln und Lachen“. Er bringt Texte von Villon, Tucholsky, Hildesheimer, Dorst, Schröter und andere Schriftsteller aus seinem umfangreichen Repertoire zu Gehör.

Weiter geht es am Pfingst-Sonntag, den 4. Juni 2006, ab 12.00 Uhr, mit der „Rü-Gen“-Familie, die Heinz Nied 2003 „entdeckte“.  Seine Idee wurde von dem Maler „Mares“ in über zwölf Motiven in Form und Farbe übersetzt und diese werden den Besuchern vorgestellt. Der Sprechkünstler erfand auch ein neues Verb, das in seinem Slogan „Rügen – eine Insel zum ‚Rü-Gen’-erieren“ Wirkung und Interesse hervorruft. Es ist Nieds Beitrag zu den oft unsäglichen Berichten über die so genannte „Vogelgrippe“!  

Ebenfalls am Pfingst-Sonntag, jedoch erst um 19.45 Uhr, veranstaltet der „Tusculum-Verein“ mit dessen Vorsitzenden, Heinz Nied, einen Vortrag über „Positive Menschlichkeit und achtungsvolles miteinander Umgehen“. – Neben anderen Aufgaben, die in der Vereinssatzung als „förderwürdig“ aufgeführt sind, wird dieser Teil als besonders wichtig angesehen.

Außerdem findet am 5. Juni 2006 (Pfingst-Montag), ab 19.45 Uhr ein Gespräch und Diskussion mit Heinz Nied im TUSCULUM-Zimmertheater für Rezitation in Putbus, Alleestraße 5, vis-à-vis der ORANGERIE über das Thema „Bilder gegen Gewalt“ – am Beispiel der Arbeiten der Maler Felix Hammesfahr und Wolf Hildebrandt statt. Besonders interessant wird die Vorstellung der Mappe „Ballade: Baader-Meinhof“ – erzählt und in Holz geschnitten von dem Münchner Autor Josef-Leonhard Krancher.

Auf eine besondere Ausstellung der „TUSCULUM-Galerie in der ORANGERIE“ zu PUTBUS, Alleestraße 35, wird ebenfalls aufmerksam gemacht: Täglich von  11.00 bis 17.00 Uhr können Briefzeichnungen, Holzschnitte, Aquarelle, Skizzen, Grafiken und Mappenwerke besichtigt werden. Der 100ste Geburtstag von Wolf Hildebrandt (1906–1999) und anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Sammlung Barbara und Heinz Nied mit über 300 Arbeiten des Malers Hil lädt diese Präsentation ein, die unter dem Motto „Ein ehemaliger Bauhäusler fand seinen eigenen Weg“ steht.

Zwei weitere Ausstellungen sind von Bedeutung und warten im „“TUSCULUM“ täglich zwischen 13.00 und 18.00 Uhr auf Besucher. Erstens: Wolf Spemann mit Bronzeplastiken, HAP Grieshaber mit Farbholzschnitten (Reproduktionen),  Manfred Reusing mit Grafiken, Ölbildern, skurrilen Uhren und „Fantastische Landschaften“, sowie Arbeiten von Hil. Zweitens:  Die „Rü-Gen“-Familie, eine Idee in Form und Farbe von Heinz Nied mit Skizzen und Bildern von Mares vom Entwurf bis zum Schmuck und den farbigen Postkarten mit 12 ‚Rü-Gen’-Motiven, ‚Rü-Gen’-Kissen und T-Shirts.

08. Mai 2006

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