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Hafenausbau in Wiek und Gager auf Rügen Hafenausbau in den Erholungsorten Wiek und Gager auf Rügen: Die beiden Insel-Gemeinden erweitern ihre Hafenanlagen bis zur kommenden Saison. "Der Bootsurlaub im Wassersportland Mecklenburg-Vorpommern wird zunehmend beliebter", sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet bei seinem Besuch am Montag, den 17. Oktober auf Rügen. "Mehr Liegeplätze, Ferienunterkünfte am Wasser, Gastronomie und neue Dienstleistungsangebote für Gäste zu schaffen, ist eine wichtige und sinnvolle Investition." Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Vorhaben in den Häfen der beiden Gemeinden wie schon bei vorangegangenen Ausbauprojekten in Wiek und Gager. Im Hafen der Gemeinde Wiek auf der Halbinsel Wittow werden zu den 150 Liegeplätzen 90 weitere entstehen. Außerdem werden zusätzliche Ferienwohnungen, Gewerberäume und ein Restaurantbereich gebaut. Eine neue Hotelanlage mit Wellnessbereich soll das Urlaubsangebot am Wasser abrunden. "Zu den Bauarbeiten gehört auch die Sicherung des Nordhafens", sagte Ebnet. In die Hafenerweiterung, den Bau eines Wellenbrechersystems und die Ufersicherung werden rund 1,8 Millionen Euro investiert. Der Wieker Hafen ist bereits für über 3,1 Millionen Euro - davon rund 2,6 Millionen Euro an Investitionszuschüssen - erweitert worden: "West- und Mittelmole, Hafenpromenade, Zuwege zur Kaikante, Stellplätze für Pkw und Busse sowie ein Gebäude mit Sanitäranlagen, Hafen- und Informationsbüro sind neu", sagte Ebnet. "Der alte Hafen, in dem bis 1990 Produkte und Kohle umgeschlagen wurden, entwickelt sich zu einem schmucken Platz für Einheimische und Gäste." Im Hafen Gager werden künftig fast 150 Liegeplätze für Wassertouristen, zur Verfügung stehen, 50 davon für Tagesgäste. Für über 2,2 Millionen Euro werden ein Anleger für Fahrgastschiffe und eine breitere Promenade angelegt. Dazu kommen Ver- und Entsorgungsleitungen, Wege, Stellplätze für Pkw und Busse und 230 Meter Schutzmole. 2,2 Millionen Euro an Zuschuss gibt das Wirtschaftsministerium zu dem Projekt dazu. "Zu DDR-Zeiten wurde der Hafen militärisch genutzt. Jetzt entsteht ein Kleinod für Urlauber", sagte Ebnet. "Eine schöne Anlage mit guten Angeboten und Service macht den Urlaub am Wasser und den Hafenbesuch auch in der Vor- und Nachsaison attraktiv." Bereits im Juli 2005 hat Wirtschaftsminister Ebnet im kleinen Fischerort eine Ferienattraktion mit Gästehäusern, einer Fischräucherei mit Schaumanufaktur und Erlebnisgastronomie eröffnet. Eine Segelschule und eine Strandsauna sind bis 2006 im von der Mole geschützten Hafen geplant. Diese privaten Investitionen werden durch das Wirtschaftsministerium begleitet. Hier werden 30 neue Arbeitsplätze entstehen. Gager ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Biosphärenreservat Südostrügen.
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