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In Gager soll ein Info-Zentrum für das Biosphärenreservat entstehen

Gager - Nach langen Jahren des Zerfalls auf dem Gelände der ehemaligen Bootswerft im Hafen von Gager tritt nun eine neue Phase ein. Das Gelände ist saniert, als „Rügen Rauch“ geht Rügens erste Lachsmanufaktur in Betrieb. Unmittelbar an der Pier hat das Restaurant „Alte Bootswerft“ die Pforten geöffnet. Damit ist die erste Investitionsphase abgeschlossen.

Bald soll sich eine weitere Attraktion dazu gesellen: In einer soeben geschlossenen, strategischen Kooperationsvereinbarung vereinbarten die Geschäftsleitung der Port Gager Gesellschaften und das Nationalparkamt Rügen die zur Verfügung Stellung einer erschlossenen Fläche von ca. 1.000 qm im Hafengelände zum Bau eines großen Informationszentrums für das Biosphärenreservat Südost- Rügen. Träger des Projektes wird der „Förderverein Modellregion Rügen e.V.“ sein.

Das neue Informationszentrum soll Einwohner und Besucher über Sinn und Zweck des Biosphärenreservates, über die Landschaft, die besondere Geschichte und Kultur des Mönchguts, über die Fischerei und Landwirtschaft informieren. Das geplante Informationszentrum soll auch Treffpunkt werden für Vorträge, Seminare und andere Veranstaltungen und mit Schulen, Vereinen und anderen Institutionen in der Region eng zusammenarbeiten.

Erste Entwürfe dazu, wie es einmal aussehen könnte, hat das Rügener Architektenbüro Sabine Hauffe aus Dummertevitz bereits vorgelegt. „Wir freuen uns, dem Nationalparkamt diese Fläche auf unserem Gelände mitten im Biosphärenreservat zur Verfügung stellen zu können und mit dem jetzt unterzeichneten Kooperationsvertrag das Fundament für eine weitere Attraktion auf dem Mönchgut geschaffen zu haben. Der Bebauungsplan sieht eine entsprechende Bebauung an dieser Stelle vor“, so Wolfgang Wand als geschäftsführender Gesellschafter der Port Gager Betriebsgesellschaften.

Dr. Michael Weigelt als Leiter des Nationalparkamtes ergänzte: „Wir haben nun den idealen Standort für dieses Projekt. Der Bau eines Informationszentrums steht schon seit langem auf unserer Prioritätenliste. Nun geht es darum, dass wir möglichst bald die Finanzierung sicherstellen, damit wir die uns jetzt gebotenen Möglichkeiten auch umsetzen können“. Idealer Weise geschieht dies mit der zweiten Investitionsphase in Gager, die im September beginnen wird. Dann entsteht mit dem „Kojenhus“ ein Angebot für maritimes Schlafen direkt an der Waterkant, 5 Ferienhäuser und ein Verwaltungsgebäude sowie eine Strandsauna sind vorgesehen. Diese Maßnahmen sollen bis zur Saison 2006 abgeschlossen sein.

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Dr. Michael Weigelt, Nationalparkamt Rügen, Dipl.-Ing. Sabine Hauffe, Architektin
 und Wolfgang Wand, Geschäftsführer Port Gager.

   27. Juni 2005

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