|
|
|||
|
informativ |
aktuell |
unabhängig |
|
|
InnoCrea - Kreativagentur Putbus |
|||
|
Diskussions - Forum News Kultur Gästebuch Kontakt Message-Board Chat E-cards RügenLinks Spiele |
|||
Binz - Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff überbrachte zum 15. Tourismustages unter dem Motto "MV-Tourismus 15 Jahre danach. Tourismus-Marketing im Um- und Aufbruch", im Kurhaus Binz, die Grüße des Landes Mecklenburg-Vorpommern. In seinem Statement führte Ringstorff u.a. folgendes aus: "Unser Land hat sich seit 1990 zu einer Top-Adresse im Deutschland-Tourismus entwickelt. Immer wieder werden für unsere Angebote und Initiativen wie das Wellness-Qualitätssiegel oder die ‚gelbe Welle' gute Noten nach Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Unsere Spitzen- und Schloss-Hotels schmücken die Hochglanz-Seiten von Reisemagazinen und schneiden auch im internationalen Vergleich gut ab. Warnemünde ist mit dem hoch dekorierten Yachthafen Hohe Düne eine erste Adresse für Segler und hat es auch geschafft, zum meist besuchten deutschen Kreuzfahrthafen aufzusteigen." Als Wirtschaftsfaktor, als Standortfaktor für die Wirtschaft und als Werbeträger sei der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern so wichtig wie in keinem anderen Bundesland, zumal über 130.000 Menschen rund um den Tourismus Arbeit hätten, so der Ministerpräsident. Allerdings sei die Zeit des Schnupper-Tourismus vorbei. Mecklenburg-Vorpommern müsse sich jetzt dem Verteilungskampf um jeden einzelnen Gast stellen. Das Land habe das Potenzial, seine Spitzenstellung weiter auszubauen, müsse sich dafür aber auch gewaltig anstrengen. Auf das Thema Marketing eingehend erklärt der Ministerpräsident, dass die Landesregierung trotz allgemeiner Sparzwänge auch im kommenden Jahr Marketingmittel in Höhe von mehr als 2,1 Mio. Euro zur Verfügung stelle. An die Tourismus-Unternehmen, die von den verschiedenen Marketingmaßnahmen des Landes profitieren, appelliert Ringstorff, den Tourismusverband finanziell stärker zu unterstützen. Außerdem komme es noch mehr als bisher darauf an, im Marketing klare Schwerpunkte zu setzen, Ziele zu definieren und konkret Zielgruppen anzusprechen sowie Themenmarketing zu betreiben. Ringstorff: "Dazu müssen alle Ebenen noch besser ineinander greifen und konsequent am Thema ausgerichtet werden. Da darf es keine regionalen Eitelkeiten und Kirchtürme geben, sondern nur optimale Ansprache der Kunden und Effizienz." Die Landestourismuskonzeption zeige an vielen Stellen den konkreten Handlungsbedarf. Auf den Punkt gebracht seien das 1. hohe Qualität, 2. hervorragender Service und 3. ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Qualität dürfe dabei nicht mehr nur im traditionellen Sinne als eine Eigenschaft von Produkten oder Dienstleistungen verstanden werden. Im Rahmen von Total-Quality-Konzepten müsse Qualität sich jetzt über ganze Unternehmen und Regionen erstrecken. Das ganze Land müsse sich als ein einziger Qualitätsstandort darstellen. Ringstorff: "Um Gäste zu gewinnen und zu binden, kann man Fachkenntnis und Freundlichkeit gar nicht wichtig genug nehmen. Zum Beispiel, indem Bahnreisende selbstverständlich vom Bahnhof abgeholt werden, Radtouristen zu allen Jahreszeiten auch für eine Nacht unterkommen, dass nicht für jedes Kinkerlitzchen extra Geld verlangt wird, dass der Satz 'Dafür bin ich nicht zuständig.' aus dem Wortschatz gestrichen wird und viel scheinbar Unwichtiges mehr. Dass sich unsere Gäste willkommen fühlen, dafür ist jeder im Land mitverantwortlich." Mecklenburg-Vorpommern solle auch im Ausland als Urlaubsmarke bekannter werden. Durch große Konferenzen mit internationalen Gästen wie den G 8-Gipfel 2007 könne sich das Land weltweit als Tagungsdestination etablieren. Gefragt seien aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht nur ihr Fach, sondern auch Fremdsprachen beherrschen und über landestypische Besonderheiten Bescheid wissen. Wer aber gute Fachkräfte wolle, müsse diese auch leistungsgerecht bezahlen, hebt der Ministerpräsident hervor. Es nütze uns nichts, wenn unsere Fachkräfte mit ihrem Wissen dann andere Tourismusregionen bereicherten. Der ebenfalls in Binz anwesende Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet bezeichnete die Tourismuswirtschaft von überragender Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. "Im Gegensatz zu anderen Bundesländern ist diese Branche die wirtschaftliche Königsdisziplin in Mecklenburg-Vorpommern. Wir müssen unseren Gästen weiter gute Gründe liefern, ihren Urlaub bei uns zu verbringen", sagte Ebnet. "Schöne Landschaft und gute Infrastruktur garantieren allein noch keine höheren Urlauberzahlen. Urlauber vergessen die Vorzüge Mecklenburg-Vorpommerns zu Hause sehr schnell, wenn sie hier unprofessionell, nachlässig, überteuert, unfreundlich oder gar schlampig behandelt werden." Fast überall in Europa ist der Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie ermäßigt. Dadurch hat die Tourismuswirtschaft in Deutschland einen erheblichen steuerlichen Preisnachteil. "Deshalb werde ich mich weiter für die Mehrwertsteuer-Ermäßigung einsetzen", sagte Ebnet. Dieses Problem werde sich noch verschärfen, wenn 2007 die Mehrwertsteuer in Deutschland erhöht wird. "Wir müssen die Nachfragetrends bedienen, und wir müssen selber neue Trends setzen", sagte Ebnet. Mecklenburg-Vorpommern konnte sich mit modernen Wohlfühloasen hervorragend im Wellness- und Gesundheitstourismus positionieren, der Kreuzfahrttourismus hat sich mit dem neuen Cruise-Center in Warnemünde hervorragend entwickelt und neben Bayern profiliert sich das Land als beliebtes Familienreiseziel. Weitere Anstrengungen sind notwendig: Beim Ausbau der Infrastruktur, beim Angebot im Einzelhandel, im Tagungstourismus und bei den Kurzurlaubern. So hat Mecklenburg-Vorpommern auch hervorragende Voraussetzungen, um Thermalwasser für balneologische Zwecke und sich als Thermalstandort zu entwickeln. Die Tourismusbranche ist wichtiger Arbeitgeber im Land, Tendenz weiter steigend. Hotellerie und Gastronomie haben mit über 8.000 Plätzen hohen Anteil an der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen. Der Koch hat inzwischen den Kfz-Mechatroniker als häufigsten Ausbildungsberuf abgelöst und im neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau Tourismus und Freizeit werden in diesem Jahr erstmalig 98 junge Leute ausgebildet. Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern verfügt weiter über ein hohes Wachstumspotenzial. Mit mehr als 14.000 Übernachtungen pro 1.000 Einwohner ist die Tourismusintensität deutschlandweit (4.100) mit Abstand am größten. Mit der Fertigstellung der A 20 in diesem Monat wird das Land noch attraktiver für Wochenend-Urlauber und Tagesreisende aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Entsprechende Angebote sind noch ausbaufähig. "Mehr Wachstum heißt aber nicht, die Bettenkapazitäten zu erhöhen, sondern Marktanteile im gehobenen Segment zu erobern", sagte Ebnet. "Um weiterhin an der Spitze des Deutschlandtourismus zu bleiben, ist Qualität der Schlüssel zum Erfolg. Qualität ist kein Selbstläufer, sondern Qualität muss jeden Tag immer wieder neu erarbeitet werden, das gilt für alle, die im Tourismus arbeiten, vom Chef bis zum Auszubildenden."
NEU: Auf unseren News/Aktuelles Seiten können Sie ab sofort für Ihre Firma werben. Superkonditionen im 1/4, 1/2 oder Ganzjahresabo. Rufen Sie uns an (038301 - 88181) oder senden Sie eine mail . Das Angebot ist begrenzt, da auf einer Seite jeweils nur eine d.h. "Ihre" Werbeanzeige erscheinen wird. |